Donnerstag, 14. September 2017

Endlich: Michaelas Buch über Bunte Bücher ist da!


Ab und zu zeige ich hier im Blog ja mal das eine oder andere Buch, welches mir in die Hände fällt und von dem ich denke, dass es die eine oder andere Leserin auch interessieren könnte.

Heute möchte ich euch ein besonders tolles Kreativ-Buch an`s Herz legen:

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Meine liebe Bloggerkollegin Michaela hat ihr erstes Buch veröffentlicht. Es geht um Bücher. Selbstgemachte Bücher, gestaltet mit zuvor selbst entworfenen und gedruckten Mustern.
Da ich davon ausgehe, dass viele von euch Michaelas Blog "Müllerin Art" kennen, brauche ich über ihre ganz besondere Art mit Mustern und Farben umzugehen, gar nicht viel schreiben. Nur soviel: Wenn ihr schon immer mal mit dem Stempel schnitzen, Drucken, Muster gestalten und Bücher binden loslegen wolltet oder einfach "Müllerin Fans" seid, ist DAS euer Buch.
Soeben erschienen im Haupt-Verlag. 192 Seiten vollgepackt mit Tipps und Tricks, Anleitungen, Musterideen, Inspirationen und unterschiedlichen Buchbindeprojekten von leicht bis anspruchsvoll. Herrlich!

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Normalerweise würde ich jetzt ein paar Beispielseiten aus dem Buch zeigen- mache ich dieses Mal nicht- ich habe nämlich etwas viel Besseres!
Als Michaela und ich uns im Sommer in Kopenhagen getroffen hatten durfte ich nämlich nicht nur ein blaues Sommerstöffchen in Empfang nehmen, sondern bekam auch noch einen ganzen Schwung echter Müllerin Büchlein geschenkt, die im Rahmen der Buchproduktion entstanden sind und für die es im Buch auch die entsprechenden Anleitungen gibt.

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Ich habe mich sehr gefreut darüber, die Büchlein "in Echt" in den Händen halten zu können! Ein klein wenig habe ich nämlich im Hintergrund mitgewerkelt und 2 Kapitel über Rapportstempel und Siebdruck beigesteuert. Und aus dem Stoff bzw. Papier hat Michaela dann die Bücher gefertigt.

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Hier der Stempel, für den ich die Anleitung erstellt habe.

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Neben dem mit von mir besiebdrucktem Stoff bezogenen Buch hat mir Michaela noch dieses kleine Schnuckelexemplar geschenkt- koptisch gebunden mit Mustermix.

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Wenn ihr noch mehr über Michaelas Bunte Bücher erfahren wollt: Nächste Woche startet die Blogtour. Schaut doch mal hier: #buntebuecherauftour. Ich bin auch schon gespannt, was die anderen Bloggerinnen über die Bunten Bücher schreiben :)














Montag, 4. September 2017

Collagepapiere umständehalber in liebvolle, künstlerische Hände abzugeben!


Wie ihr einigen der letzten Blogposts in diesem Jahr entnehmen konntet, bin ich ja immer noch und dauerhaft dabei, Ordnung in die unglaublichen Mengen an gesammeltem Kreativmaterial, Papierstapeln, Stoffbergen und Schnippselkisten zu bringen.
Ich habe einfach viel zu viel. Von allem. Und das blockiert mich mehr als mir lieb ist. Im Kopf und auch ganz real in meinem kleinen Atelier. Es stapelt sich, es türmt sich, es häuft sich an. Und ich finde nichts wieder...aktuell suche ich (auf 8 m2 wohlgemerkt!) meinen Scanner und eine ganz bestimmte Mappe mit handbemalten Collagepapieren...das nervt.

Nachdem ich letztes Jahr einige meiner selbstbedruckten Stoffe verkauft habe (die Stoffberge habe ich mir nach dem Umzug noch gar nicht vorgenommen), sind nun die Papiere dran.


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Das hier war nur eine meiner Kisten mit gesammeltem Allerlei aus Papier... dazu habe ich noch mehrere große Mappen mit unterschiedlichsten Papieren.
Ich gebe es zu: Ich hänge an meinem Kram, aber zuviel ist einfach zu viel. Und da ich in nächster Zeit aller Voraussicht nach auch wenig Gelegenheit habe, zu unterrichten und Workshopteilnehmerinnen mit Collagematerialien aller Art zu beglücken, trenne ich mich von einem Teil meiner Papiersammlung.
Was ich mir gerne kaufen würde, ist ein schöner Planschrank mit großen Schubladen, in denen ich meine verbleibenden Papierbögen und vielleicht auch mal fertige Arbeiten vernünftig ablegen und aufbewahren kann. Schauen wir mal...

Also habe ich mich in den letzten Wochen durch einen großen Teil meiner Papieransammlungen gearbeitet und dabei aussortiert, geordnet und weggeworfen.

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Eine Kiste habe ich nach und nach mit aussortierten Papierschätzen gefüllt. Josspaper, Briefmarkensets und Glanzbildchen...

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...dazu  eine ganze Reihe von Schwarz/Weiß Motiven unterschiedlichster Art...

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...teilweise habe ich davon Siebe für frühere Kurse mit Motiven bestückt...


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Schmetterlinge habe ich ganz viele gefunden und grob ausgeschnitten...

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....und ab in die Sammelkiste zusammen mit Buchseiten und anderem Kleinkram. Inzwischen hatte ich entschieden- wie damals bei meinen Stoffen- die Materielien zu bunt gemischten Collagepäckchen zusammenzustellen.

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Und Landkarten gehören auf jeden Fall zu solch einem Paket...

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...genau wie Planeten und Sterne.

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So oder so ähnlich sieht dann die Mischung eines solchen Päckchens aus.

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Zwischendurch habe ich mir die Zeit damit vertrieben, die Verpackungen ein wenig zu verzieren :)

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Und das ist nun das Ergebnis meiner Arbeit: 10 Päckchen vollgestopft mit ca. 350 Gramm Papierschätzen unterschiedlichster Art. Für Collagen, Scrapbooks, Artist-Journals etc.

19,00 EUR plus 5,00 EUR versicherter Versand (aus Deutschland)*

*die bekloppte Dänische Post möchte gerne pro Päckchen 25,00 EUR...die spinnen doch...


Wenn ihr eine Collagebox haben möchtet, schreibt mir gerne eine Mail an : kontakt(at)kristinaschaper(Punkt)de

Ich nehme euer Päckchen Mitte September mit nach Mannheim zum Siebdruckworkshop und versende es dann von dort.

Update am 21. September: Alle Boxen sind verkauft!








Sonntag, 3. September 2017

Mehr Blaue Sommerpost für mich!


Da könnt` ich mich dran gewöhnen...jede Woche feinste Post aus dem Briefkasten zu fischen, macht wirklich Spaß! Leider ist die Sommerpostkunstaktion nun schon bald wieder vorbei...aber noch nicht ganz- nächste Woche gibt es noch mal blaue Post!

Um die Freu-Frequenz beim Öffnen des Postkastens zu erhöhen, sollte ich wohl meine Schreib-Frequenz ebenfalls erhöhen. Nehme ich mir auch immer mal wieder vor und habe es bis jetzt noch nicht geschafft, das genüssliche Post-Kunst-Schreiben in meinen Alltag zu integrieren.
Jetzt, da wir im wahrscheinlich Post-Kunst-feindlichsten Land Europas wohnen, habe ich zumindest eine gute Ausrede.
Die Kosten.
Briefe schreiben ist in Dänemark ein teures Hobby- mit 3,40 EUR pro Postkarte ist man dabei. Dafür dauert es häufig auch lange und ist nicht immer zuverlässig. Hier wird so viel wie möglich digital erledigt. Privat und geschäftlich oder behördlich sowieso. Wenn ich hier eine Rechnung auf Papier zugeschickt bekomme, muss ich direkt erst einmal ca. 6 EURO "Strafe" zahlen. Und das jedes Mal, wenn ich keine Einzugsermächtigung gebe. So ist das- lästige, altmodische Briefeschreiberei...womöglich noch von Hand! Michaela hat sich auf dem Post-Kunst-Werk-Blog ein paar Gedanken zu diesem Thema gemacht- vielleicht mögt ihr ja mal reinschauen?

Aber hier nun die beiden feinen Stöffchen, die ich letzte Woche bekommen habe:

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Eine wunderschöne Cyanotypie mit einem Motiv aus einem alten Mode-Katalog hat Bogi mir geschickt. Sehr toll mit den Pünktchen drum herum!

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Ich bin immer wieder erstaunt, wie abbildungsscharf auch die feinsten Details rauskommen bei dieser Technik!

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Von Christine habe ich einen Cyanotypie-"Sampler" bekommen. Mehrere feine Müsterchen vereint auf einem Stück Sommerstoff. Sehr toll! Die kleinen Pünktchen haben es mir besonders angetan- Reiskörner vielleicht?

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Und kleine blau/weiße Extras gab es auch noch dazu!

Vielen Dank liebe Bogi und Christine- ich schaue gerade vom Sofa rüber auf meine Pinnwand, wo sich eure Stoffe ganz vorzüglich zu den anderen Sommerstoffen gesellt haben- blaue Freude!







Montag, 28. August 2017

Sommerpost 2017: Drei weitere blaue Stoffschätze und Antworten auf eure Fragen zum Sonnendruck


Meine Pinnwand füllt sich!

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Nach einem kurzen Abstecher in`s Bunte geht es hier wieder weiter mit einem blauen Beitrag! Zuerst noch einmal ganz lieben Dank für eure Kommentare und das Lob zu meinem Beitrag zur Sommerpost. Ein paar Fragen wurden dort gestellt, ich beantworte sie einfach mal hier sogut ich kann:

Michaela fragte, ob ich die Stoffe einzeln beschichtet und dann direkt belichtet hatte oder mehrere Stücke vorbereitet hatte.

Aus Platzgründen konnte ich immer nur 4-5 Stückchen Stoff mit der Flüssigkeit einstreichen und im Badezimmer trocknenlassen. Die trockenen bzw. fast trockenen Stücke habe ich dann in einem Umzugskarton in der dunklen Abstellkammer "geparkt", während ich die nächsten Stücke im Bad vorbereitet hatte. Meine Gelblichtlampe diente für diese Zeit als Lichtquelle im Bad, den Lichtschalter hatte ich zugeklebt und wer auf`s Klo musste, durfte sich bei mir melden, dann wurde die Tür aufgeschlossen...(der Hausherr, der diesen Zirkus eher nicht mitgemacht hätte, war in der Zeit arbeiten- bis zum Abend hatte ich alles wieder weggeräumt...)  :)

Länger als 1-2 Tage würde ich beschichtete Stoffe und Papiere aber nicht aufbewahren- ich habe den Eindruck, die Ergebnisse werden besser, wenn die Lösung nicht zu lange im Stoff, auf dem Papier bleibt... ich teste gerade weiter.

Lisa merkte an, die Einpinselei mit Trocknung im Dunkeln wäre ja eher für die dunkle Winterzeit geeignet, womit Du absolut recht hast, liebe Lisa. Mit Wintersonne (so denn welche scheint) kann man natürlich auch belichten. Dann muss die Belichtungszeit verlängert werden und der Stoff/Objekte/Folien/Glasscheiben Sandwich sollte so miteinander verbunden werden (mit Klammern o. Ä.) dass er schräg gestellt werden kann, so dass die tiefer stehende Sonne möglichst im 90 Grad Winkel auf die zu belichtende Fläche fällt.

Sandra fragte nach der Herkunft des Kreisausstanzers, den ich für meine Anhängsel benutzt hatte:

Das Teil nennt sich EK Success Large Punch 2,5 `Circle  Leider weiß ich nicht mehr, bei welchem Händler ich damals bestellt hatte, aber das sollte sich online gut finden lassen.

Aber nun möchte ich euch meine anderen Stoffschätzchen zeigen, die ich bekommen habe:

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Echte Schneckenpost, sowohl auf dem Umschlag, der Karte und dem Stoff habe ich von Karen bekommen. Karen hatte das Inkodye-Set gewonnen und sich die Zeit genommen, sich mit dieser offensichtlich nicht ganz so gelingsicheren Variante des Fotodrucks auseinanderzusetzen. Lesenswert für alle, die mit dieser Technik auch noch mal arbeiten möchten und vielleicht auch mal andere Farben als Blau versuchen wollen.

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Ist sie nicht schön, die "Himmelsstürmerin"?

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Und noch ein kleines Extrastück gab es dazu...

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...über mangelnde Abbildungsschärfe kann man sich auf jeden Fall nicht beklagen- auch wenn die Farbkontraste nicht ganz so heftig ausgefallen sind- ich hatte noch kein Inkodye-Resultat in "Echt" gesehen und mag die Ergebnisse auch sehr gerne. Vielen Dank, liebe Karen!


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Und hier mein erster Sunprint in dieser Reihe! Marietta hat sich die Warterei auf Sonnenschein gespart und ihre Stoffe im Backofen produziert. Da bei dieser Technik ja eher die Wärme der Sonne und nicht die UV-Strahlung nötig ist, geht das offensichtich auch- und ganz hervorragend, möchte ich sagen. DAS werde ich definitiv auch mal probieren, wenn die Tage hier oben wieder kürzer und dunkler werden.

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Hier sieht man gut die typischen dunkleren Ränder, die durch die Pigmentwanderung beim Trocknen entstehen und das Motiv plastisch wirken lassen. Gefällt mir guuut!
Vielen Dank, liebe Marietta!

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Foto: Michaela Müller

Den letzten Stoff für heute durfte ich schon vor längerer Zeit persönlich in Empfang nehmen. Michaela und ich hatten einen schönen, schön verregneten Kopenhagen Tag und ich durfte neben einigen anderen ganz speziellen Geschenken (ein anderes Mal mehr dazu :) ) einen Bonus-Stoff nach Müllerin Art auspacken.

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Cyanotypie mit Folienmuster und Masking-Tape- sehr fein wie immer!

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Sogar an die Signatur (und den Fisch) hat Michaela gedacht! Vielen lieben Dank!

Das waren sie, die neuesten Blauen Sommerstoffe. Ich experimentiere ein wenig weiter mit Papierbelichtung. Da gibt es noch viel herauszufinden... :)

Hier geht es zur Linksammlung der Sommerpost 2017.

Blaue Grüße aus Kopenhagen

Kristina









Donnerstag, 24. August 2017

Farbenspiel : Der Knaller - Neon!


Nachdem es hier bei Am liebsten Bunt in den letzten Wochen ja überwiegend Blau zuging (und auch noch einige blaue Blogbeiträge folgen- die Sommerpost 2017 ist ja noch in vollem Gange) Gibt es heute mal wieder eine Ladung Knallbuntes!

Mit Bunt an sich habe ich bekannterweise ja wenig Schwierigkeiten, aber es geht immer noch ein wenig bunter, und da der August dieses Jahr ja vielerorts eher grauen Himmel geboten hat, kommt sie vielleicht gerade recht: Eine ordentliche Portion NEON.

Judith, die den Blog "Septembers Quiltdelight" schreibt hat zusammen mit Julia von "Fine Fabric" das Blogger-Jahresprojekt "Farbenspiel" ins Leben gerufen, bei dem sich alles um Farbe, Farbkombinationen, Farbwirkung etc. dreht. Jeder Monat ist einer Farbe bzw. einer Farbgruppe gewidmet. Der August ist den Knalligen Farben gewidmet.
Hier gibt es eine Linksammlung mit vielen Beiträgen zu unterschiedlichen Kreativ-Themen/Projekten.

Und für dieses Farbenspiel habe ich einen kleinen Gastbeitrag auf ihrem Blog zum Thema Stoffdruck und Bemalung beigesteuert. Neonfarben hatte ich bislang eher nicht im Program, jetzt aber schon- schaut doch mal vorbei!

Hier geht zu meinem Gastbloggerbeitrag: KLICK!


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Donnerstag, 17. August 2017

Sommerpost 2017 - mein Beitrag zum blauen Sommer


Meine Stoffe sind inzwischen (hoffentlich) bei allen Gruppenmitgliedern eingetroffen und ich bin schon ganz gespannt, was diese Woche wohl im Briefkasten liegt...!

Hier zeige ich euch, wie ich- dieses Mal ohne Siebbelichter und ohne Garten- meine Stoffe ( und ein paar Papiere) belichtet habe.

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Hier seht ihr ein fertiges Stoffstück. Ich habe mich für die Cyanotypie entschieden. Eine faszinierende Technik- bestimmt habt ihr schon im Post-Kunst-Werk Blog von Michaela und Tabea in der Linksammlung zur Sommermailartaktion gestöbert. Falls nicht: eine wahre Fundgrube an Tipps und Inspiration zum Thema Sonnendruck!

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Aber bevor ich mich ans Verpacken der Stöffchen machen konnte, war noch ein wenig Vorbereitung vonnöten.



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Ich wollte gerne einen etwas gröberen, nicht reinweißen Stoff verwenden. Da kam mir dieser Baumwoll/Hanf Mix (wie das Cyanotypie Set auch vom Jeromin-Shop) gerade recht. Also ab damit in die Waschmaschine, zurechtreißen (ich wollte offene Kanten) und Bügeln.

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Die zwei Chemikalien kommen bereits fertig abgewogen in Einzelflaschen. Sehr praktisch.

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Eine der Flaschen habe ich mit Klebeband "verdunkelt". Darin bewahre ich die fertige Lösung auf.

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Das Wasser wird einfach in die Flaschen gefüllt. Schütteln und die beiden Flüssigkeiten zusammenschütten- fertig!

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Wir wohnen zur Zeit in einer kleinen Wohnung ohne Keller, Dachboden etc. Das Problem, der Trocknungszeit im Dunkeln habe ich so gelöst:
Diese Gelblichtbirne benutze ich auch, wenn ich Siebe beschichte. Also habe ich eine Stehlampe damit bestückt und bin in`s Badezimmer gezogen. Wir haben nämlich eines ohne Fenster.

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Duschwannen sind in Dänemark nicht so weit verbreitet- da konnte ich den Kindertisch einfach in die Dusche stellen- wie praktisch!

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Auf einem Bogen Fotokarton habe ich den Stoff mit einem Pinsel eingestrichen. Eintauchen und Auswringen habe ich mich nicht getraut- wir sind die ersten Mieter und das nagelneue Badezimmer zu bekleckern ist nicht drin...

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Aus meiner Mappe mit Folien für meine Siebe habe ich mir etwas ausgesucht. Ich war eh`grad dabei, die Motive zu sortieren und viele viele Schwarzweiß Fotokopien werden demnächst zusammen mit anderen Papierschätzen zu Collage-Sets verpackt und käuflich zu erwerben sein...

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Bei zugezogenen Vorhängen habe ich die Folien und einige Pflanzenteile auf dem Stoff angeordnet und mit einer Glasscheibe abgedeckt.

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Und ab damit auf den Balkon in die Mittagssonne. 10 Minuten Belichtungszeit.

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Ein schnelles Foto zwischendurch...

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... und dann ins Wasserbad damit. Die nicht belichtete Chemie löst sich sofort aus den Fasern und das Motiv kommt zum Vorschein.

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Trotz des gröberen Stoffes kommen die Details ganz gut raus, finde ich.

Da zur Post-Kunst ja nun aber immer auch noch ein kleines Kärtchen oder ähnliches gehört, habe ich den Tonkarton, der mir als Unterlage beim Einpinseln der Stoffstücke diente, auch noch kurzerhand belichtet.

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Transparentpapier schluckt mehr Licht, also die Belichtungszeit ein paar Minuten verlängert.

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Im Wasserbad ergab sich in diesem speziellen Fall das Problem, dass der billige Fotokarton sich anschickte, im Wasser zu zerfallen.

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Ein längeres Wasserbad mit häufigem Wasserwechsel war also nicht drin. Da die Chemie gerne noch "wandert" verschwanden einige helle Stellen dann wieder. Die verschwommenen Bereiche entstehen, wenn die Motivfolie keinen direkten Kontakt zum Papier hat und das Licht von der Seite einfällt. Macht in diesem Fall nichts, hätte sich aber vermeiden lassen können.

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Der getrocknete Fotokarton sah dann so aus.

Damit war mir dann auch klar, woher die merkwürdigen braunen Stellen hergekommen waren, mit denen ich bei einigen meiner Stoffstücke zu tun hatte. (Ein weiterer Waschgang ließ das Braun zwar verschwinden, aber ich konnte mir das nicht wirklich erklären)
Die Chemie hatte wohl mit den Inhaltsstoffen des nicht säurefreien Bastelkartons reagiert, welche stellenweise in die Stoffe gewandert war. Bei späteren Tests mit säurefreiem Aquarellpapier passierte das nicht.
Wieder was dazugelernt.
Hübsch ausgesehen hat es aber trotzdem, also habe ich den Karton für kleine Anhänger verwendet.

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Mein Lieblingskreisstanzer!

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Stöffchen noch mal schnell gebügelt...

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...und zusammen mit einer gestempelten Banderole und ein paar Grüßen ab in die Umschläge. Vor lauter Verpackungseifer habe ich leider total vergessen, Fotos von allen belichteten Stoffen zu machen...Hupps... :)






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