Donnerstag, 27. April 2017

Mein Atelier entsteht: Endlich eine Riesenpinnwand!


Ich freue mich sehr über eure Kommentare zu meinem letzten Blogeintrag- Vielen Dank für die lieben Wünsche und Worte!
Heute zeige ich euch mein neues kleines Atelier - besser gesagt, den Raum, der mal das Atelier werden soll, wenn ich es geschafft habe, alle meine Materialien zu verstauen :) Das Chaos regiert noch, aber erste Ansätze sind schon sichtbar.

Atelier_003.jpg
Immerhin passten die Kartons alle ins Zimmer... das Fenster war allerdings nicht mehr wirklich zu sehen :)

Atelier_004.jpg
Also, erst einmal alles rausgeräumt und den mitgebrachten Billig-PVC aus dem Baumarkt verlegt. Die Rolle hatte ich in weiser Voraussicht noch in Hamburg gekauft. Ich will in dem Zimmer ja nicht nur Nähen, sondern auch Malen und Färben und mit den Kindern kreativ sein, und da ist der neue Holzboden nun mal gar nicht gut geeignet. Und dieses Design kann mit jedem Farbkleks nur besser werden :)

Was ich schon lange haben wollte und nie Platz dafür hatte: Eine große Pinnwand/Entwurfswand oder auch "Design Wall". So habe ich es gemacht:

My_design_wall_005.jpg
Im Baumarkt habe ich mir 2cm starke Styrodurplatten gekauft. Es gibt diese Platten von verschiedenen Herstellern in unterschiedlichen Farben - rosa, lila hellblau, hellgrün...habt ihr bestimmt schon mal gesehen. Dieses Material haben wir damals im Kulissenbau kubikmeterweise verarbeitet und ein riesiger Vorteil gegenüber Styropor ist, dass die Platten nicht bröseln.

My_design_wall_004.jpg
Zurechtschneiden geht ebenfalls supereinfach.

My_design_wall_003.jpg
Mit doppelseitigem Tape habe ich die Platten erst einmal angeklebt. Der Plan, einfach ein paar Nägel mit breiten Köpfen zum Fixieren der Platten zu verwenden, scheiterte an den Betonwänden...ach ja richtig, wir wohnen ja jetzt in einem Neubau :)

Also dann: Schlagbohren, Dübel rein und Schrauben...

My_design_wall_002.jpg
...geschafft. Für die Stoffbespannung habe ich mehrere meiner Dropcloth/Drucktücher zusammengenäht. Ich hatte zwar auch noch ganz weiße Bettlaken, aber hier ist alles so weiß und kahl - da musste ein wenig Farbe her...
Den Stoff habe ich mit Stecknadeln festgepinnt. 

My_design_wall.jpg
Unten habe ich extra Überlänge gelassen. Das sieht zwar nicht so elegant aus, schützt aber die Fußleiste und die Steckdosen vor heruntertropfender Farbe. Hoffe ich jedenfalls.

Als nächstes baue ich noch einen weiteren Schrank auf. Ich habe ganz entschieden zu viele Stoffe und Papiere... Ein Planschrank wäre auch noch ein Wunsch von mir. Aber dafür muss ich mein Sparschweinchen noch ordentlich füttern :)
Hoffentlich kann ich bald wieder loslegen mit Malen, Drucken, Nähen, Färben, Schnippeln und Basteln - es wird Zeit.





Sonntag, 23. April 2017

Kopenhagen Sydhavn: Grüße von der Großbaustelle

So, wie angekündigt, nehme ich meine Bloggertätigkeit hiermit wieder auf. Kreativ/Künstlerisch habe ich zwar Nix zustande gebracht, aber die Umzugskartons sind bis auf einige wenige ausgepackt.

Gute vier Wochen sind nun bereits vergangen, seit wir mit den Kindern in unserer neue Wohnung in Kopenhagen gezogen sind. Ganz "offiziell" ist das noch nicht- unsere alte Wohnung in Hamburg wird in den nächsten Tagen übergeben und dann melden wir uns erst einmal bis auf weiteres aus Deutschland ab. Schluck. Fühlt sich schon komisch an...

Ich hatte eine Weile überlegt, womit ich meinen Kopenhagenbericht beginnen könnte- gar nicht so einfach. Aus touristischer Sicht habe ich ja noch gar nicht so viel von der Stadt gesehen. Der Schwerpunkt der letzten Wochen lag eindeutig darin, den Alltag für uns neu zu organisieren. Daher kann ich bislang noch mit keinen besonderen Ausgeh-oder Shopping-Tipps aufwarten. Mein Aktionsradius erstreckt sich für`s Erste lediglich in die direkte Umgebung unserer Wohnung und mit dem Bus zu Leos Schule.

Also zeige ich euch doch einfach mal ein paar Bilder von unserem Stadtteil, der so gänzlich anders ist, als ich es mir gedacht hatte, als klar war, dass wir hierher ziehen würden. Ich war zuvor nie in Kopenhagen gewesen und kannte vor allem mal Berichte aus Wohnzeitschriften, wo in der Hauptsache wunderschön eingerichtete Altbauwohnungen gezeigt wurden. Na ja, und so dachte ich, würden wir uns eben auch eine nette Bleibe in einem gemütlichen Stadtviertel suchen.
Denkste.
Der Wohnungsmarkt in Kopenhagen ist noch wesentlich angespannter als in Hamburg. Und für Äuswärtige wie uns ist es praktisch unmöglich, eine dieser schönen, zentrumsnahen Altbauwohnungen zu einem halbwegs vertretbaren Preis zu ergattern. Auf den Wartelisten für "Genossenschaftswohnungen" oder wie sich das hier nennt, landeten wir dann auch direkt auf Platz 5000...geschätzte Wartezeit für eine 4 Zimmerwohnung ist hier zur Zeit ca. 15 Jahre. Also keine Option für uns. Haus kaufen ist uns im Moment noch zu heftig und da wir nicht zu weit von Leos Schule (die im Zentrum liegt) entfernt wohnen können, auch nicht finanzierbar.

Und weil wir irgendwann die Nase voll hatten von der frustrierenden Suche, haben wir uns dann einfach eine Neubauwohnung gemietet. Sonntag angeschaut, mir Fotos gemailt, sich entschieden, Montag den Mietvertrag zugeschickt bekommen. Fertig.

København_Sydhavnen_001.jpg
Willkommen auf der Großbaustelle! Seit ungefähr 10 Jahren entsteht im Stadtgebiet 2450 København SV ein riesiges neues Wohngebiet. Die Nachfrage nach Wohnraum ist groß und die Stadt wächst mit Hochdruck. Eine Baustelle geht in die nächste über und Kräne, Container und Bauzäune bestimmen das Straßenbild. Dieser Teil von Sydhavn hat mit dem "alten" Sydhavn, welches hier als Arbeiterviertel mit hoher Arbeitslosigkeit eher einen schlechten Ruf hat, nichts zu tun.

København_Sydhavnen.jpg
Wer sich für moderne Architektur interessiert, ist hier auf jeden Fall gut aufgehoben.

København_Sydhavnen_008.jpg
Wenn das hier fertig ist, haben wir vom Innenhof unseres Hauses direkten Zugang zum Wasser.

Oskar_000.jpg
Zum Glück wohnen wir ganz oben. Für Oskar und Leo sind die Bauaktivitäten spannend zu beobachten. Hier auf Teglholmen wird so ziemlich alles an großen Baufahrzeugen aufgeboten, was man sich so vorstellen kann: Kleine Bagger, große Bagger...

Bagger_001.jpg
...und sogar Bagger, die auf ihren eigenen Booten angeschippert kommen! Von unserem Balkon haben wir tatsächlich Blick auf Ostseewasser- ich hoffe, das Haus da unten wird nicht zu hoch...

København_Teglholmens_008.jpg
Ein paar Häuser weiter legt die Hafen-Fähre an. Mit meiner Monatkarte kann ich direkt bis in die Innenstadt oder bis zur Kleinen Meerjungfrau fahren!

København_Sydhavnen_002.jpg
Das benachbarte Sluseholmen hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel. So wird es bei uns dann auch (hoffentlich bald) aussehen. Viele Brücken und ganz viel Wasser...

København_Sluseholmens_007.jpg
Und wenn man über ebenjene "Sluse" (Schleuse) spaziert, ist man direkt im Grünen. Ich finde, wir haben es doch ganz gut getroffen für den Anfang.
Sobald wir einen Kindergartenplatz für Oskar gefunden haben, kann ich mich dann auch ein wenig freier in der Stadt bewegen und auch mal zwischendurch den Bus verlassen und die benachbarten Stadtviertel erkunden. Ich werde berichten... :)





  

 

Samstag, 22. April 2017

Endlich wieder Internet!


Internet.jpg

Das hat jetzt aber wirklich lange gedauert...

Nach mehreren Versuchen, ein Kundenkonto beim hiesigen Telefonanbieter einzurichten und der Warterei auf den Techniker kann es hier jetzt endlich wieder weitergehen. Ich arbeite meinen Mailberg gerade ab und freue mich schon darauf, die nächsten Posts zu schreiben und ab und zu in meinen vielen Lieblingsblogs und bei Instagram zu stöbern!





Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...